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Seeburg -

Auf dem Weg zum neuesten Restaurant mit dem Anspruch „Gourmet“ weit und breit kommt man nicht umhin, erst einmal die Gegend zu rühmen.

Die „Orangerie Seeburg“ hat sich nämlich an einem der allerfeinsten Fleckchen von Sachsen-Anhalt etabliert. Klare Sicht bis weit ins Land, eine Luft zum Durchatmen. Dazu der lockend glitzernde See, Segelboote, ringsum Weinberghänge, Obstplantagen, ein romantisches Schloss - wir sind am Süßen See. Nah an der Kitschgrenze überkommt er einen unvermeidlich, der so strapazierte Begriff: Toskana des Ostens. Lässt sich die Assoziation zum südländischen Flair noch toppen? Oh, ja, das geht. Wenn nämlich das Seepanorama begleitet wird von feiner mediterraner Küche, genossen in einem Ambiente, das unaufdringlich leichte Lebensart zitiert.

In der jüngst eröffneten „Orangerie Seeburg“ ist es zu erleben. Ein treues Stammpublikum kennt die rührigen Gastronomen bereits vom Schloss-Café, das sie mehrere Jahre betrieben haben. Die beliebte Lokalität musste diesen Sommer Knall auf Fall schließen, seit das Seeburger Schloss einen neuen Eigentümer hat und künftig nur noch privat genutzt wird. Angesichts dieser nicht vorhersehbaren, unter Umständen existenzbedrohenden Entwicklung scheint es wie die Vorsehung, dass das Gastronomen-Team einen anderen Trumpf im Ärmel hatte. Schon länger reifte der Plan, unterhalb des Cafés eine Einkehrstätte mit höherem Anspruch zu installieren. Und just in diesem Frühsommer war es so weit: die „Orangerie Seeburg“ wurde eröffnet.

Da sind wir nun zu Gast. Lichtdurchflutet umgibt uns der gar nicht mal so große Raum dank der gläsernen „Wand“ zur Seeseite. Noch näher am Wasser kann man an Zweiertischen auf der schmalen Terrasse sitzen. Die Speisekarte wird flink vom überhaupt sehr aufmerksamen Personal gebracht. Fünf Vorspeisen, sechs Pasta-Variationen und ebenso viele Fleischgerichte. Ein klares Konzept ohne Chichi. Anders gesagt: Die Beschränkung deutet auf eine frische Küche, die ohnehin nur durch Convenience-Produkte zu erreichende Vielfalt gar nicht erst vorgaukelt.

Zum Entree sollen es Vitello tonnato und Mozarella di Campana (je 6,90 Euro) sein. Gängige Antipasti südländischer Karten. Doch so kunstvoll, wie sie auf diesen Tellern angerichtet sind, bieten sie schon mal einen appetitanregenden Augenschmaus. Die hauchdünnen Kalbfleischscheiben werden von der Thunfischsauce raffiniert begleitet. Der handgeschöpfte Büffelmozarella schmeichelt cremig der Zunge, ein Produkt, das Welten von supermarktgängigen Angeboten trennt. Eine hauchzarte Blätterteigkappe, Zwiebel-„Stroh“ und ein paar Perlchen Rosa Pfeffer schaffen Extra-Reize für den Gaumen.

Muss man eine Weinkarte vermissen? Denn unsere Weinauswahl wird mündlich abgemacht. Der erfragte Weißburgunder kommt vom Weingut Schloss Seeburg gleich nebenan und erweist sich als dezenter Begleiter für alle Fälle (4,50 Euro für 0,2 Liter). Als Hauptgericht wählen wir Fisch und Fleisch. Dem Butterfischsteak (14 Euro) verschafft ein kräftiger Halm Zitronengras mehr Deko als Würze; auch in der getrüffelten Weißweinsauce bleibt das Herausschmecken des Edelpilzes etwas für supersensible Zungen. Die Rinderfilet-Medaillons (22,90 Euro) machen neugierig durch die Beigabe von Garnele auf Malzbierjus. Und was gibt es dazu? Beilagen verzeichnet die Karte nicht. Die kann man sich auf einer Wandtafel aussuchen, weil sie täglich wechseln, je nach dem aktuellen Angebot von Erzeugern in nächster Nähe. Auch Fleisch, Pasta und Holzofenbrot kommen da her, Wildbret liefern Jäger der Gegend. Ein streng durchgehaltenes Konzept der kurzen, frischen Wege und eindeutiger Herkunft, das sich in Qualität auszahlt.

Was die Zubereitung betrifft, kann übrigens jeder Gast die Küchengeheimnisse der „Orangerie“ gerne selbst erkunden - bei einem Blick durch die Scheiben der „gläsernen Küche“. Hier ist zu sehen, wie es gelingt, Fleisch und Fisch so besonders zart und schmackhaft zu machen. Unser Butterfisch hat eine leicht säuerliche Note, durchaus angenehm. Ein extra Fischbesteck wird allerdings nicht aufgelegt. Auch das Filet muss ohne eigenes Steakmesser auskommen. Dafür ist es auf den Punkt medium, zergeht butterzart auf der Zunge. Getrocknete Orangenscheiben sind eine exquisite, gaumenkitzelnde Beigabe. Schade, dass den Kartoffelhälften dazu der (getrocknete?) Rosmarin etwas Dumpfiges verleiht. Gewiss frisch, jedoch reichlich bissfest ist das von der Tagestafel gewählte Gemüse. Mit etwas längerer Garzeit wäre dabei wohl geschmacklich noch mehr herauszuholen.

Die Portionen lassen – nach einer Espressopause – noch angenehm Platz fürs Dessert. Das Beerenkompott (6,90 Euro) unter der Amarulafrucht-Zabaione samt Bourbonvanille-Eis verheißt einen frischen Abschluss. 

Fazit: Speisen und deren Präsentation, Ambiente, Konzept und Philosophie sind in der „Orangerie“  top, fürs Drumherum bleibt noch etwas Luft auf der nach oben offenen Gourmetlokal-Skala. (mz)

Promi

 

 

Seeburg -

Solch einen Gast bekommt man auch nicht alle Tage zu Gesicht. Am Dienstagabend stattete Sänger Peter Maffay mit seiner Freundin Hendrikje Balsmeyer dem Restaurant „Orangerie“ in Seeburg einen überraschenden Besuch ab. „Er war ganz locker drauf“, sagt Christian Zerban, der gemeinsam mit Alexander Mönch das Restaurant betreibt. Logisch, dass man solch eine Möglichkeit nutzt, sich mit dem Musiker gemeinsam ablichten zu lassen. Das sei überhaupt kein Problem gewesen.

Das Paar hat in der Orangerie wie ganz normale Gäste Kaffee getrunken. Man habe beiden aber bis auf das Foto Ruhe gegönnt. Schließlich habe auch ein Star seine Privatsphäre, die es zu achten gilt. Der 66-jährige Maffay, der mit der Hallenserin seit einigen Monaten zusammen ist, ist in der letzten Zeit des öfteren mit seiner Freundin in der Region gesichtet worden. Vermutlich will die 28-Jährige ihrem Freund die netten Plätzchen rund um ihre Heimatstadt vorstellen. Und dazu gehört offensichtlich auch das Restaurant in Seeburg.

Dass Prominenz zu Gast in der Orangerie ist, das ist aber kein Einzelfall. Begrüßt werden konnten unter anderem der Sänger Patrick Lindner oder Schauspieler aus der Serie „Cobra 11“. „So etwas ist natürlich eine Auszeichnung für uns“, sagt Christian Zerban.

Demnächst soll eine Wand mit Fotos von prominenten Leuten gestaltet werden, die bisher zu Gast in der Orangerie waren. Man darf gespannt sein, wer dort noch alles einkehren wird. (mz)

Wein Nachtsmarkt

Seeburg -

Alle Jahre wieder werben die Winzer an der Weinstraße Mansfelder Seen um die Gunst der Glühwein-Liebhaber. So auch am kommenden Wochenende bei einem besonderen Weihnachtsmarkt in Seeburg. Samstag und Sonntag ab 11 Uhr werden auf dem Areal am Schloss-Café und dem Restaurant „Orangerie“ Glühweindämpfe aus den Kesseln aufsteigen. Die Genießer können per Stimmzettel ihre Favoriten bestimmen und dabei selbst etwas gewinnen, teilte die Betreiber mit.

Mit dabei ist am Wochenende das Weingut Schloss Seeburg. Die Schloss-Winzer kennen sich bei der Zubereitung der beliebten Getränks aus. „Bei derartigen Wettbewerben haben wir schon dreimal gewonnen“, sagt Geschäftsführer Rainer Strohm. Im vergangenen Jahr sei das Weingut mit seinem Glühwein allerdings nicht so erfolgreich gewesen. Da setze man nun auf Revanche.

Während das Weingut Rollsdorfer Mühle nach Angaben seines Besitzer René Schwalbe aus Termingründen nicht dabei ist, präsentiert das Höhnstedter Weingut Born seinen Glühwein dem Urteil der Kenner. Kellermeister Jochen Hinderer: „Wir haben schon mit dem Glühwein experimentiert, da war noch Sommer.“ Und eines gelte für alle Glühweine: „Der ist immer nur so gut, wie sein Wein.“ Und wer es nicht glauben mag, dem sei vom Fachmann gesagt: „Glühwein muss nicht zwangsläufig rot sein, der weiße setze sich immer mehr durch.“

Natürlich gebe es Regeln für das in der Vorweihnachtszeit so beliebte Gebräu. Zucker ist erlaubt, auch Honig, aber kein Wasser und kein Fruchtsaft. Sonst wäre es Punsch und kein Glühwein, erklärt der Kellermeister. Und was die Gewürze angehe, da gelte einfach: Nicht den Wein überdecken, sondern unterstreichen. Vanillezucker, Chili, Ingwer, Zimt und Nelke können dabei beliebig eingesetzt werden. Es sei reine Geschmackssache. (mz/kpr/wkl)

 

Weinkönigin

http://www.mansfeldsuedharz.de/tourismus/de/restaurant/geheimtipp-der-bluetenkoenigin.html 

Ihk Wirtschaft


Öffnungszeiten 

Montag

geschlossen

Dienstag - Samstag

12.00 -  22:00

Sonntag

12.00 - 20.00

Feiertags

12.00 - 22.00


Bilder: Marcel Senz, Orangerie

Orangerie Seeburg

Schloss Str. 18

06317 Seegebiet Mansfelder Land OT. Seeburg



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